Warum wir an die Dreieinigkeit glauben.

Das Wort Dreieinigkeit (oder Dreifaltigkeit) kommt zwar in der Bibel nicht vor; der Begriff ist dennoch nützlich und macht deutlich, dass wir an EINEN EINZIGEN Gott glauben, der aber in drei Personen besteht: dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Wie damals in der Kirchengeschichte, gibt es heute viele Menschen, die eine solche wichtige Lehre der Schrift ablehnen. Atheisten glauben, dass Jesus nur ein Mensch war. Muslime bekennen, dass Gott einzig ist und keinen Sohn hat. Die Zeugen Jehovas vertreten zwar die Meinung, dass Jesus Christus ein hoher Engel war, sie bestreiten aber, dass er Gott ist.

Jesus Christus ist Gott.

Das Alte Testament verkündet, dass der LOGOS vom Anbeginn der Zeit zu Gott gehörte (Spr. 8,22). Alles wurde durch ihn geschaffen und er selbst wurde nicht erschaffen.

Gott wird seinen Messias senden und dieser Retter wird seinen eigenen Namen tragen, verkündet der Prophet Jeremia:

Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »JHWH unsere Gerechtigkeit«. Jeremia 23,6

Das Johannesevangelium fängt mit folgenden Worten an:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

Das Wort ist nicht nur göttlich, sondern ist DER ewige Gott, betont Johannes.

Paulus sagt im Römerbrief, dass Christus aus den Israeliten NACH DEM FLEISCH herkommt, aber ist auch gleichzeitig Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen. (Röm. 9,5)

Johannes erkennt im Kapitel 12 seines Evangeliums, dass die Juden Jesus Christus abgelehnt haben, weil Gott ihre Augen verblendet hat. Er stützt sich dabei auf eine alte Prophetie des Propheten Jesaja. Dann fügt er in Vers 41 hinzu:

Das hat Jesaja gesagt, weil er seine Herrlichkeit sah und redete von ihm.

Wessen Herrlichkeit hat der Prophet Jesaja gesehen? Die Herrlichkeit des Herrn selbstverständlich (Jes. 6,1). Dennoch sagt Johannes: er hat in Wirklichkeit die Herrlichkeit Jesu gesehen.

Wir finden in Offenbarung 1,17-18 ein erstaunliches Wort Christi. Der Apostel Johannes, der auf der Insel Patmos verbannt war, sieht den auferstandenen Herrn in all seiner Herrlichkeit:

Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Es ist wichtig zu bemerken, dass Jesus über sich selbst sagt: Ich bin der Erste und der Letzte. Christus zitiert unmissverständlich eine Stelle aus Jesaja 44, Vers 6, wo Gott über sich selbst sagt:

So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Wenn Jesus eine solche Aussage auf sich bezieht, kann es nur sein, weil er selbst Gott ist und kein Geschöpf.

Der Heilige Geist ist Gott

Genauso wie Jesus Christus, der Sohn Gottes, die zweite Person der Dreieinigkeit ist, ist der Heilige Geist keine unpersönliche Kraft in Gott, sondern eine göttliche Person, die mit dem Vater und dem Sohn geehrt werden soll.

Petrus sagt zu Hananias Apostelgeschichte 5:

Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen. Apg 5,4

und ein wenig später zu seiner Frau Saphira:

Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Apg 5,9

Diese Verse zeigen unmissverständlich, dass der Heilige Geist eine Person ist, denn nur eine Person kann belogen oder versucht werden.