In Hebräer 6, 4-6 lesen wir:

Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.

Diese Worte erschecken viele Christen, denn sie erwähnen die Unmöglichkeit einer Erneuerung für diejenigen, die den Glauben aufgegeben haben. Hier geht es um Menschen, die sich irgendwann entschieden haben, Gott nachzufolgen, aber dann plötzlich aufgehört, an ihn zu glauben. Der Glaube, den sie bisher gehabt haben, erscheint ihnen auf einmal sinnlos. Sie geben ihre Hoffnung auf und kehren zu dem Leben zurück, das sie früher geführt haben. Die folgenden Verse (insbesondere 7 und 8) lassen keinen Zweifel zu, was die Zukunft dieser Menschen angeht. Sie sind verflucht und werden der Hölle nicht entfliehen.

In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.
Epheser 1,13-14

Der Heilige Geist ist nicht einfach eine Leihgabe von Gott an die Gläubigen. Paulus beteuert hier, dass dieser Geist das Unterpfand unseres Erbes ist. Dieses Wort Unterpfand könnte man auch mit Anzahlung übersetzen. Das ist das gleiche Wort in 2.Kor. 1,22 oder 2.Kor. 5,5. Gott verpflichtet sich durch dieses Pfand, am Ende den vollen Preis unseres Erbes zu zahlen, wenn Jesus wiederkommt. Das ist, was hier Erlösung genannt wird. Gemeint ist nicht die Vergebung der Sünden, sondern unserer Verherrlichung im Himmel. In anderen Worten ist der Heilige Geist bereits ein kleines Stück Himmel in unseren Herzen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass wir durch diesen Geist versiegelt worden sind, als wir gläubig wurden. Das bedeutet, dass wir jetzt Gottes Eigentum sind. Wir haben sein Siegel und gehören ihm voll und ganz. Könnte Gott das, was er mit dem teuren Blut seines Sohnes erworben hat, wieder verschleudern? Sicherlich nicht!

Wenn wir sein Eigentum geworden sind, dann ist es zum Lob seiner Herrlichkeit. Es ist unsre Berufung, Gott zu loben und ihm für seine Erlösung zu danken. Wir werden ihn loben, wenn wir im Himmel sind, aber wir können und sollten auch heute anfangen, denn Gott hält, was er verspricht.

Danke Gott für die Gabe seines Geistes!

 

Jesus wird eines Tages von den Hohepriestern und den Schriftgelehrten auf die Probe gestellt und gefragt, ob es erlaubt sei, dem römischen Kaiser Steuer zu bezahlen.
Hätte Jesus mit ja geantwortet, hätten sie ihn die Leiter der Juden vor dem Volk diskreditieren können. Jeder hätte gewusst, dass Jesus die Besatzungsmacht unterstützt. Hätte er mit nein geantwortet, hätten sie ihn verklagen können. Da ist einer, der sich weigert, Steuer zu zahlen.
Wir kennen aber die weise Antwort, die Jesus gegeben hat und die seinen Gegnern zum Schweigen gebracht hat:

Dann gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Matthäus 22,21

Als Johannes der Täufer sah, dass Jesus zu ihm kam, rief er:

Seht, das ist Gottes Opferlamm, das die Sünde aller Menschen wegnimmt (Joh. 1,29 - HFA)

Christen glauben, dass Christus mit seinem Leben Sühne für die Menschen getan hat. Christus hat Sühne geleistet, indem er die gerechte Strafe für die Sünde auf sich genommen hat. Er hat das Richtige und das Notwendige getan, damit der Zorn Gottes über die Sünde von den Menschen abgewendet wird.

Im Brief des Paulus an die Kolosser lesen wir folgende Verse:

Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus. So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; leibhaftig aber ist es in Christus. Kolosser 2,15-17

Indem er die Forderungen des Gesetzes erfüllt hat, hat Christus die dämonischen Mächte entmachtet (Kol. 1,16; 2,10). Er hat diese finsteren Gewalten am Kreuz besiegt.